Freitag, 28. Oktober 2011

Sie waren die Terroristen der Roten Brigaden (1/2)

Die Roten Brigaden waren eine italienische Untergrundorganisation, die 1970 in Mailand gegründet wurde. Ihre Mitglieder waren 20 bis 30 Jahre alt, stammten aus Bari, Rom und der Provinz Reggio Emilia. Es waren Studenten, Arbeiter, Handwerker und Techniker; einer kam vom Land. Ihr Ziel war es, als bewaffnete Oppositionskraft anerkannt zu werden.
Gestützt auf Berichte von Mitgliedern des Kommandos, das Aldo Moro entführte und ermordete, rekonstruiert der Dokumentarfilm von Mosco Boucault die Geschichte der Roten Brigaden.


Sie waren die Terroristen der Roten Brigaden (2/2)

Sie waren die Terroristen der Roten Brigaden (2/2) from infotisch audimax on Vimeo.


Die Roten Brigaden waren eine italienische Untergrundorganisation, die 1970 in Mailand gegründet wurde. Ihre Mitglieder waren 20 bis 30 Jahre alt, stammten aus Bari, Rom und der Provinz Reggio Emilia. Es waren Studenten, Arbeiter, Handwerker und Techniker; einer kam vom Land. Ihr Ziel war es, als bewaffnete Oppositionskraft anerkannt zu werden.
Gestützt auf Berichte von Mitgliedern des Kommandos, das Aldo Moro entführte und ermordete, rekonstruiert der Dokumentarfilm von Mosco Boucault die Geschichte der Roten Brigaden.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Bambule Fernsehspiel von Ulrike Meinhof


Als Fernsehfilm von der ARD vierundzwanzig Jahre lang unterdrückt, als Buch längst zum Klassiker geworden. Wer wissen will, welche Erziehungsvorstellungen noch Ende der sechziger Jahre herrschten, sollte Bambule lesen. Das Thema ist aktuell wie je: Wie geht die Gesellschaft mit Randgruppen um, wie erzieht der Staat diejenigen, deren Fürsorge ihm übertragen wurde? Ulrike Meinhof hatte sich als Journalistin in langen Recherchen ein Bild über die Lage der Mädchen in Erziehungsheimen gemacht. In der Geschichte von Irene beschreibt sie den Alltag zwischen Hof, Schlafraum, Wäscheraum und "Bunker", die Repressalien der Erzieher und die Befreiungsversuche der Mädchen, die "Bambule" machen, weil sie leben wollen und nicht bloß sich fügen.

Dienstag, 11. Oktober 2011

Knofo: die Gewaltfrage 1968

Knofo: die Gewaltfrage 1968 from blues on Vimeo.


Ausschnitte mit und über Knofo aus Projekt Arthur - die Gewaltfrage 1968.

Subkultur und Rebellion

Subkultur und Rebellion from blues on Vimeo.

Wir hatten dem Staat den Krieg erklärt

Wir hatten dem Staat den Krieg erklärt from blues on Vimeo.


Regie: Lorenz Beckhardt, Ingolf Gritschneder Mitwirkende: Monika Berberich, Karl-Heinz Dellwo, Gabriele (Ella) Rollnik, Ralf Reinders Produktion: D 1996 Länge: 45 min.
Diese aus einer linksradikalen Perspektive entstandene Dokumentation will die Werdegänge und Motivationen von aktiven Mitgliedern der RAF und der Bewegung 2. Juni nachzeichnen. Sie besteht im Wesentlichen aus Interviews mit vier ehemals aktiven Mitgliedern (Monika Berberich, Karl-Heinz Dellwo, Gabriele Ella Rollnik und Ralf Reinders) und einigen dazwischen montierten dokumentarischen Aufnahmen.

Freitag, 5. August 2011

Regen der Vernichtung - Das Erbe des Vietnamkrieges




Ho Sy Hai war 22 Jahre alt, als er sein Dorf verließ, um während des Vietnamkrieges als Lkw-Fahrer für die nordvietnamesische Armee nachts Waffen und Verpflegung in den Süden zu transportieren. Tagsüber versteckte er sich in Höhlen und Tunneln, denn dann versprühten die US-Soldaten über dem Dschungel und den Mangrovenwäldern Entlaubungsmittel. Dass es sich um das gefährliche Agent Orange handelte, wusste Ho Sy Hai damals nicht. Er kehrte nach dem Krieg in sein Dorf zurück, heiratete und wollte eine Familie gründen. Seine Tochter starb nach der Geburt und die Kinder, die er später bekam, waren alle behindert.
Nach neuesten Forschungen versprühte die US-Armee während des Krieges 80 Millionen Fässer toxischer Chemikalien. Weil der vietnamesischen Regierung das Geld für großflächige Bodenversiegelungen fehlt, ist das Gift auch 30 Jahre nach Kriegsende noch im Nahrungskreislauf. Schätzungsweise zwei bis vier Millionen Menschen sind von den Spätfolgen betroffen. Noch immer werden verkrüppelte und kranke Kinder ohne Überlebenschance geboren. Die meisten Opfer können gar nicht oder nicht angemessen medizinisch versorgt werden.
Die vietnamesische Regierung investiert zurzeit vorwiegend in die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Inzwischen engagiert sich die katholische Kirche mit eigenen Heimen und Gesundheitsstationen für die Opfer von Agent Orange. Eine Initiative von Betroffenen hat zudem 2004 vor einem amerikanischen Gericht gegen US-Chemiefirmen Klage eingereicht. Ein US-Bundesgericht wies die Klage im März 2005 ab, aber die Kläger gingen in Berufung.
Dagegen zahlten bereits im Jahr 1984 sieben in den USA ansässige Chemieunternehmen 180 Millionen Dollar Entschädigung an US-Kriegsveteranen, um deren Klage zu verhindern.